„Erstmalig wurde heute im deutschen Bundestag eine gemeinsame Erklärung aller fünf Fraktionen verabschiedet. Trauer, Scham und Empörung über die Mordserie der Neonazibande, Unverständnis und die Notwendigkeit der konsequenten Aufklärung des Versagens der staatlichen Organe bestimmen die gemeinsame Haltung der Abgeordneten“, so Dr. Barbara Höll, Mitglied der Fraktion DIE LINKE, zu dem von allen fünf Fraktionen gemeinsam eingebrachten Entschließungsantrag zur Mordserie der Neonazibande.“ Höll weiter:
„Einstimmig votierten die Abgeordneten des Deutschen Bundestages dafür, die politisch-gesellschaftliche Auseinandersetzung mit Rechtsextremisten und ihren Verbündeten vertieft fortzusetzen als auch die unabdingbaren Konsequenzen für die Arbeit der Sicherheitsbehörden rasch zu ziehen.
Auch wir Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen ein Zeichen gegen Rechtsextremismus zu setzen. Ich werde mich daher am Sonnabend den 26. November 2011 in Leipzig auf dem Lindenauer Markt gemeinsam mit hoffentlich vielen Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt einer Protestveranstaltung unter dem Titel "26.11. NEIN zur Nazi-Veranstaltung mit Karl-Heinz Hoffmann, Schließung des Nazi-Zentrums in der Odermannstraße, für ein weltoffenes demokratisches Leipzig" anschließen. Denn Rechtsextreme, Rassisten und verfassungsfeindliche Parteien haben in unserem demokratischen Deutschland keinen Platz. Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“