„Es ist erschreckend, dass Homosexualität in rund 70 Ländern strafbar ist und in sieben Staaten dieser Erde mit dem Tode bestraft wird. Dies sollten wir am Tag gegen Homophobie nicht vergessen und alle Anstrengungen darauf verwenden, dies zu ändern“, erklärt Barbara Höll zum internationalen Tag gegen Homophobie am 17. Mai. Die lesben- und schwulenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, weiter:
„Am 17. Mai 1990 rang sich die Weltgesundheitsorganisation WHO dazu durch, Homosexualität von der Liste psychischer Krankheiten zu streichen. Doch weltweit sind Lesben und Schwule, die offen leben und ihre Homosexualität nicht verstecken, von Diskriminierung und Verfolgung bedroht. So berät das ugandische Parlament derzeit über die Einführung der Todesstrafe.
Auch in Deutschland werden Menschen wegen ihrer Homosexualität immer noch benachteiligt, deshalb dürfen wir nicht locker lassen und müssen die Akzeptanz der sexuellen Vielfalt immer wieder neu erkämpfen.“