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26. November 2009 Dr. Barbara Höll

OECD bestätigt: Deutschland ist ein Eldorado für Vermögende

„Die OECD bestätigt es zum wiederholten Male: Im internationalen Vergleich wird Vermögen in Deutschland extrem steuerlich geschont. Würde Vermögen hierzulande nur mit dem Durchschnittsatz der OECD-Länder besteuert werden, könnten auf einen Schlag über 23 Milliarden Euro mehr Steuereinnahmen erzielt werden“, kommentiert die steuerpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE Barbara Höll die Pressemitteilung des OECD Berlin Centre zur Veröffentlichung der diesjährigen Ausgabe der Revenue Statistics der OECD. Höll weiter:

„Laut OECD stagniert in Deutschland das Aufkommen aus vermögensbezogenen Steuern bei 0,9 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Das ist weniger als die Hälfte des Durchschnitts der 30 OECD-Länder, der bei 1,9 Prozent liegt. Nur Mexiko, Tschechien, Ungarn, die Slowakei und Österreich weisen eine noch niedrigere Vermögensbesteuerung aus.

Steuergerechtigkeit und die Finanzsituation der öffentlichen Hand machen es zum Gebot der Stunde: Die Vermögensteuer muss wieder erhoben werden!“