Nach Gregor Gysi besuchte nun auch Oskar Lafontaine Leipzig
und hielt eine Rede auf dem überfüllten Burgplatz zum
Auftakt des Bundestagswahlkampf-Endspurts. Dabei kritisierte er
gewohnt scharfzüngig die derzeitigen Verhältnisse. Er redetete u.a.
über die auch unter Rot-Grün stetig wachsende Kluft zwischen Arm und
Reich und die Kosten der Krise, die diejenigen zu Zahlen haben, die
sie nicht verursacht haben, nämlich die sozial Schwachen und der
Mittelstand sowie den gescheiterten milliardenverschlingenden
Afghansitan-Einsatz. Vorher stellten sich die beiden
Direktkandidaten der LINKEN Dr. Barbara Höll und der Initiator des
Bürgerentscheids gegen die Privatisierung in Leipzig Mike Nagler
noch einmal vor. Anschließend stellte er sich im LVZ-Forum den
Fragen der Moderatoren und Zuschauer.