Zum Ausgang der Europa- und Kommunalwahlen erklärt der Wahlkampfleiter der LINKEN in Sachsen, Rico Gebhardt:
„Wir freuen uns, dass wir nun erstmalig mit Cornelia Ernst eine waschechte Sächsin im Europäischen Parlament vertreten haben, dies wird sicher dazu beitragen, dass die Politik der sächsischen LINKEN noch europäischer wird.
Bundesweit konnten wir unser Wahlergebnis zu den Europawahlen steigern, in Sachsen haben wir leider Verluste von 3,4%, bleiben aber mit 20,1% zweitstärkste Kraft hinter der CDU. Obwohl auch CDU und SPD bei diesen Wahlen leichte Verluste hinnehmen mussten, stimmt mich das Ergebnis nicht zufrieden. Es zeigt unsere reelle Stärke.
Ich glaube dennoch, dass wir mit unserem Einsatz für Mindestlöhne, Millionärssteuer, europäisches Handeln gegen die Wirtschaftskrise und gegen Armut, sowie für einen sozialökologischen Umbau und eine europäische Friedenspolitik die richtigen Themen im Wahlkampf gesetzt haben. Wir, DIE LINKE sind die politische Kraft, die sich für die Menschen und nicht nur für Banken und große Konzerne einsetzt.
Es bleibt insgesamt festzustellen, dass wir nach dem bisher vorliegenden Wahlergebnis auch zu den Kommunalwahlen Verluste hinnehmen mussten. Der Trend in Sachsen ist auch hier: Die Freien Wählergemeinschaften legen vor allem im ländlichen Raum und in den Mittelzentrum zu. Mit den Ergebnissen in Chemnitz und Leipzig bin ich trotz leichter Verluste zufrieden, das Wahlergebnis in Dresden ist keine Überraschung, dennoch wissen die Wählerinnen und Wähler hier endlich wieder, wofür die Partei steht.
Wir werden weiterhin alles unternehmen, dass Sachsen sozial regiert wird.“