Dr. Barbara als Erstrednerin am "offenen Mikro" vor über 2000 Personen auf dem Leipziger Augustusplatz. Foto M. Küng-V.
Von links. Ines Jahn von Verdi, Margitta Hollick, Stadträtin Leipzig, Volker Külow, Vorsitzender DIE LINKE Leipzig und Barbara Höll, Bundestagsabgeordnete DIE LINKE. Foto M.Küng-V.
Auftaktveranstaltung am Samstag 15. Oktober 2011 auf dem Augustusplatz mit großer Beteiligung der Menschen. Es geht weiter! Jeden Monatag um 19 Uhr auf dem Augustusplatz, bis das Ziel der "echten Demokratie statt Banken-Herrschaft" erricht ist.
Die Auftaktveranstaltung der Demokratiebewegung „Occupy Wall Street-Proteste“ sprang auch auf Leipzig über und mobilisierte im Leipziger Zentrum auf dem Augustusplatz am Samstag , dem 15. Oktober 2011 über 2000 Personen.
Aktivisten in 82 Länder und 1000 Städten gingen gleichzeitig auf die Straße, alleine in Deutschland nahmen 40 Städte am Aufruf teil. Unter dem Motto „Mut zur Veränderung“ forderten an der Kundgebung neben Jugendlichen auch ältere Menschen zum Handeln auf. Die Teilnehmer riefen am „offenen Mikro“ unter anderem auf zum Wandel zu einer funktionierenden Demokratie, forderten das Ende der Korruption, das die Banken in die Öffentliche-Hand überführt werden sollen und unter demokratische Kontrolle gestellt werden. Immer wieder waren Transparente mit der Anzeige "99%" zu sehen, ein symbolischer Hinweis auf die Mehrheit der Bevölkerung in den Staaten. Ein kleine Minderheit bestimmt über die Rechte der großen Mehrheit der Völker.
Die Aufbruchstimmung wird weitergetragen und weiterorganisiert. In Zukunft wird jeden Montag im Leipziger Zentrum auf dem Augustusplatz um 19 Uhr eine Kundgebung durchgeführt , um den Druck auf die verantwortlichen Politiker zu erhöhen.
Dr. Barbara Höll, Bundestagsabgeordnete DIE LINKE, äußerte sich als erste am „offenen Mikro“ zu den Demonstranten: „Ich fordere einen Flächendeckenden Mindestlohn von zehn Euro, statt einen rücksichtslosen Sozialabbau auf breiter Ebene! Nur wenn die Einkommen steigen, erhöht sich wieder die Kaufkraft der einzelnen Menschen und dadurch wird die Binnenwirtschaft angekurbelt. Die Folge ist der Anstieg der sozialversicherten Arbeitsplätze und ein Gehalt, wovon Menschen, ob Leiharbeiter oder Festangestellter, in Würde leben können. Wir brauchen eine gerechte Steuerpolitik, wo Superreiche ihre Vermögen besteuern müssen! Die Krisenprofiteure sollen zur Kasse gebeten werden!"